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die philippinen
Bekannt sind die Inseln vor allem als Badeparadies. Auf über 18.000 Küstenkilometern finden sich unberührte weiße Sandstrände und die Unterwasserwelt erfüllt jeden Tauchertraum. Wenn man allerding jede der 7107 Inseln kennen lernen möchte, müsste man 20 Jahre lang ununterbrochen von Insel zu Insel hüpfen, vorausgesetzt man bliebe nie länger als einen Tag. Die Philippinen bestechen durch grandiose Landschaften: Unzugängliche Bergregionen, üppige Wälder, aktive Vulkane und unzählige Seen. Mittelpunkt ist die Hauptstadtregion Metro Manila. Hier leben mehr als zwölf Millionen Menschen. Doch ganz gleich, ob in der Großstadt oder auf dem Lande, es gibt viel zu entdecken fernab des Massentourismus. Ein Traumziel für Abenteurer, die von den gastfreundlichen Filipinos herzlich empfangen werden.
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GESCHICHTE / GEOGRAPHIE



Die Republik der Philippinen heißt in der Landessprache Pilipino "Republika ng Pilipinas". Spanische Seefahrer gaben dem Inselstaat diesen Namen, als sie 1521 hier landeten. Sie wollten damit ihren König Philipp II. ehren.
Die ersten Bewohner waren die dunkelhäutigen Aeta. Sie gehören zu den ältesten Völkern der Erde. Später wanderten Siedlerinnen und Siedler aus den umliegenden Ländern ein. Aus China, Indien, Indonesien und den arabischen Ländern kamen Händler ins Land und blieben hier. Seit dem frühen 16. Jahrhundert nahmen die Spanier die Inseln als Kolonie in Besitz. Fast 400 Jahre später besetzten die Amerikaner die Philippinen. Seit 1946 sind die Philippinen unabhängig.
Die Republik der Philippinen (Republika ng Pilipinas, englisch Republic of the Philippines) liegt am westlichen Rand des Pazifischen Ozeans und gehört zu Südostasien. Das Südchinesische Meer trennt die Inselgruppe von Vietnam im Westen, die Celebessee von Malaysia und Indonesien im Süden und im Südwesten. Der Archipel, der sich von 5° bis 21° nördlicher Breite und von 117° bis 126° östlicher Länge erstreckt, bildet den fünftgrößten Inselstaat der Erde.
Die philippinischen Inseln sind im Wesentlichen die Spitzen der über den Meeresspiegel aufragenden submarinen Gebirgsketten an der Grenze der Philippinischen und der Eurasischen Kontinentalplatten. Der Inselstaat ist Teil des pazifischen Feuerrings mit Erdbeben und Vulkanismus als häufigen Begleiterscheinungen. Es gibt derzeit etwa 20 aktive Vulkane, von denen der Pinatubo, der Mayon und der Taal, alle auf Luzon gelegen, in den letzten Jahrzehnten besondere Aktivität zeigten. Die höchste Erhebung der Philippinen ist der Mount Apo auf Mindanao. Östlich der Inselgruppe verläuft der Philippinengraben, der mit einer Tiefe von bis zu 10.540 m einer der größten Tiefseegräben der Erde ist. PHOTO GALLERY ![]()
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DIE MENSCHEN


Ab etwas 200 v. Chr. kamen malaiische Völker in mehreren Migrationswellen auf die Inseln. Die heutigen Filipinos, vorwiegend Nachkommen der malaiischen Einwanderer, werden in erster Linie nach ihrer Sprache und Religion unterschieden. Die zahlenmäßig stärksten Gruppen sind die Tagalen, Bewohner von Luzon. Es folgen die Cebuanos und Sugboanons, die Ilokanos, die Bisayas, Hiligaynons oder Ilonggos sowie viele weitere Volksgruppen. PHOTO GALLERY ![]()
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DIE KÜCHE



Die philippinische Küche mit ihren chinesischen, malaiischen und spanischen Einflüssen ist eine exotische Mischung aus Orient und Okzident. Eine typische Hauptmahlzeit besteht aus Reis mit Fisch, Meeresfrüchte, Hähnchen oder Schweinefleisch. Beliebte Beigaben sind säuerliche Suppen (Sinigang) und mit Knoblauch, Kokosessig und Sojasoße zubereitetes Gemüse. Filipinos essen in der Regel drei größere Mahlzeiten am Tag. Zwischen den Mahlzeiten nimmt man leichte Kleinigkeiten, die so genannten Meriendas, zu sich. Auf dem Land ist es üblich, dass sich die Familie zu allen Mahlzeiten versammelt, während in den Städten nur am Wochenende alle Mahlzeiten gemeinsam eingenommen werden. An den Werktagen beschränkt sich das gemeinsame Essen auf das Frühstück und das Abendessen. Wenn Gäste zum Essen bleiben, bekommen sie den Platz, der dem Familienoberhaupt am nächsten ist. Die Gäste werden immer zuerst bedient und keiner der anderen Anwesenden beginnt zu essen, bevor der Gast nicht ein oder zwei Bissen zu sich genommen hat. Als Zeichen dafür, dass man satt ist, lässt man einen kleinen Rest auf dem Teller übrig.
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KLIMA
Auf den Philippinen herrscht ein tropisches Klima, wobei es insbesondere in den tiefer gelegenen Gebieten warm und niederschlagsreich ist. Die Temperaturen auf den Philippinen fallen das ganze Jahr nicht unter 20 °C. In den Monaten April und Mai ist es besonders warm, und Manila verzeichnet dann schon einmal Werte bis 40 °C. An allen Küsten ist das Klima aufgrund der stetigen Brise angenehm. Die Zeit von November bis Mai ist überwiegend trocken, von Juni bis Oktober ist es wechselhaft mit Regenperioden und gelegentlich streifen Taifune das Land. Jedoch bleibt Romblon auf Grund seiner zentralen Lage häufig verschont. Beste Reisezeit für Romblon ist der Zeitraum von November bis Mai. Eine Reise auf die Philippinen kann aber auch in der Nebensaison durchaus lohnenswert sein.
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Währung
Die Währung der Philippinen ist der Philippinische Peso (in der Landessprache auch Piso genannt). Abkürzung: PHP, PP oder auf den Philippinen nur P. 1 Peso=100 Centavos.
Kurs Dezember 2009: 1 Euro = ca. 68 Peso. Im Umlauf sind Banknoten in den Abstufungen 20, 50, 100, 200, 500 und 1000 Pesos und Münzen von 10 Centavos bis 10 Pesos. Es ist sinnvoll bei der Ankunft am Internationalen Flughafen Manila bei den Wechselstuben hinter der Gepäckausgabe einige Euros oder Dollar in kleine Peso-Scheine für Taxi, Trinkgelder etc. zu wechseln.
Fremdwährungen können bei den meisten Banken in Manila und anderen großen Städten gewechselt werden. In den Großstädten werden in der Regel auch Kreditkarten akzeptiert. Je weiter man von der Hauptstadt entfernt ist, umso schlechter wird der Kurs.
Private Wechselstuben in den großen Malls sind zuverlässig und bieten oft günstigere Kurse als die Banken. Vom Geldwechsel auf offener Straße wird dringend abgeraten.
Für den Transport größerer Geldbeträge empfiehlt sich ein sicheres Versteck unter der Kleidung, z.B. spezielle Geldtransporttaschen für die Reise. Für den Aufenthalt in der Provinz empfiehlt es sich einen ausreichenden Betrag an Bargeld (Pesos oder Dollar) mit sich zuführen, da dort selbst in Städten häufig keine anderen Fremdwährungen angenommen, Kreditkarten und Reiseschecks meistens nicht akzeptiert werden und Geldautomaten oft nicht zur Verfügung stehen. Jedoch nehmen manche größeren Restaurants und Resorts, wie The Three P Holiday & Dive Resort, Euros und Dollar in gewissem Umfang an.
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ÄRZTLICHE VERSORGUNG
Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung ist dringend anzuraten. Genauere Auskünfte erteilen die Krankenkassen und Reisebüros.
Wer direkt aus Europa einreist, braucht zurzeit keinen Impfnachweis. Empfohlen werden jedoch eine Impfung gegen Hepatitis und ein ausreichender Schutz gegen Polio und Tetanus. Für einen Aufenthalt auf der Insel Romblon erscheint eine Malaria-Prophylaxe nicht erforderlich. Weitere Informationen erteilt das zuständigen Gesundheitsamt.
